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Tipps zum Abkühlen: Zuhause, bei der Arbeit oder in der Schule

Immer öfter ist es warm bei uns in der Heimat - kein Wunder, der Sommer ist ja auch endlich da. Da ist es gar nicht so leicht, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Vor allem, wenn die Schulbank gedrückt werden muss oder die Arbeit ruft. Und auch für unseren Körper ist die Hitze eine richtige Belastung.
Wir haben für Sie ein paar innovative Tipps herausgesucht, die den Alltag erleichtern, wenn das Thermometer auf über 30° steigt:

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Richtig lüften: Das Motto lautet: Die Sonne aussperren! So früh wie möglich am Tag mit dem Lüften beginnen. Bis 8:30 Uhr ist die Luft nämlich noch schön kühl und frisch. Anschließend die Fenster schließen und den Raum mit Jalousien oder Gardinen abdunkeln. Optimal eignen sich Metall-Rollos, denn sie reflektieren die Sonnenstrahlen.
Außerdem können Räume auch im Laufe des Mittags noch heruntergekühlt werden, und das auch ohne Klimaanlage!
Packen Sie einfach ein wenig Eis in eine Schüssel und stellen es verteilt im Zimmer auf oder hängen Sie nasse Handtücher auf. Die zum Trocknen bzw. Schmelzen benötigte Wärme bringt dann die gewünschte Abkühlung.

Eis-Schlappen: Lust auf einen echten Erfrischungs-Kick für die Füße? Legen Sie einfach Ihre Einlege-Sohlen über Nacht in den Kühlschrank. Morgens dann rausholen und wieder in die Schuhe legen. Beim Spazierengehen oder Laufen geben die Sohlen angenehme Kälte ab.

 

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Richtig Trinken: Anders als viele erwarten würden, dürfen Getränke im Sommer niemals zu kalt sein. Denn je kühler ein Getränk ist, desto mehr Schweiß wird vom Körper erzeugt. Optimal ist ein Getränk knapp unter der Zimmertemperatur. Zwei bis drei Liter pro Tag sind Pflicht. Aktuell im Trend ist zum Beispiel Sprudel mit einem kleinen Schuss Holunder-, Zitronen- oder Limettensaft.
Kaffee sollte übrigens vermieden werden, wenn die Temperaturen sehr hoch sind. Denn nach einem Mini-Hoch für den Kreislauf fällt der Körper in ein Loch. Auch die Belastung eines Alkoholrausches ist für den Kreislauf extrem hoch.

Wärmflasche umfunktionieren: Ja, das ist ernst gemeint. Mit dem richtigen Inhalt kann eine Wärmflasche im Sommer echte Abkühlung bringen. Am besten mit kaltem Wasser befüllen, dann ab in den Kühlschrank und zwei Stunden später zwischen die Füße legen.

 

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Autofahren vermeiden: Das wird oft unterschätzt! Für unseren Körper ist Autofahren bei extremer Hitze eine riesige Belastung.
Warum? Die Temperaturen im Inneren des Autos steigen oft auf über 50°. Unter Hitzestress steigt die Herzfrequenz und es kommt zu schneller Ermüdung und Benommenheit und damit zu verlängerten Reaktionszeiten.

Die Folge: Die Unfallhäufigkeit steigt bei Hitze um 20 Prozent.

Das zählt auch für längere Fahrten, wie zum Beispiel in den Urlaub. Wichtig sind regelmäßige kleine Pausen , damit der Kreislauf in Schwung bleibt.

Schlafen: Gerade im Dachgeschoss ist es oft eine echte Aufgabe, einzuschlafen. Experten empfehlen daher eine kühle, aber nicht eiskalte Dusche. Die Feuchtigkeit nicht ganz abtrocknen, sondern verdunsten lassen - das bringt dem Körper Abkühlung. Ein weiterer Tipp ist ein leichter, luftiger Baumwoll-Schlafanzug. Sie können Schweiß gut aufnehmen - immerhin schwitzt der Körper nachts einen halben Liter Flüssigkeit aus.

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