+++ Im RSF Studio: Marc Moßbrugger +++ Aktueller Titel: 'Carrie-Anne' von Hollies +++ Isnyer Polizei ermittelt Baustellendiebe. +++ Stadthall Singen feiert 10-jahriges Jubiläum. +++ Schlägerei in Schramberg. +++ Bienen-Faulbrut in Baselland. +++ Fahranfänger verursacht schweren Unfall. +++ Aktueller Titel: 'Carrie-Anne' von Hollies +++ Lörrach 12 °. +++ Waldshut-Tiengen 0 °. +++ Zürich 0 °. +++ Sigmaringen 6 °. +++ Konstanz 0 °. +++ Friedrichshafen 0 °. +++ Weingarten 0 °. +++

„Bodo“ führt eCard ein

Der „Bodo“ (Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben) führt eine neue eCard ein. Damit können Fahrgäste künftig bargeldlos und papierfrei Bus und Bahn fahren. Das Motto lautet nämlich: Erst fahren – dann bezahlen. An Bahnhöfen und Haltestellen stehen künftig Lesegeräte. Die registrieren die eCard des Fahrgastes einmal vor der Abfahrt und ein weiteres Mal bei der Ankunft am Ziel. Aus den Daten der Fahrtstrecke berechnet die eCard den Fahrpreis und bucht ihn später vom Konto des Fahrgastes ab. Online vorbestellen können Sie die eCard ab morgen, ab dem 10. Dezember können Sie damit im Kreis Ravensburg und im Bodenseekreis fahren und ab dem 01.01.18 kommt dann auch der Kreis Lindau mit dazu.

Alle weiteren Infos zur neuen eCard finden Sie hier.

Verloren im Niemandsland

Erschütternd, schonungslos und berührend – das sind die Schilderungen im Buch „Verloren im Niemandsland“.Der Autor Clemens Maria Heymkind wird in den 60er und 70er Jahren zusammen mit seiner Zwillingsschwester vom Säuglingsalter an zwischen verschiedenen Krippen und Heimen hin- und hergeschoben wie ein Stück Ware.Er landet schließlich in einem katholischen Kinderheim in einer bayerischen Kleinstadt, wo er über Jahre hinweg seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich schwer misshandelt wird.

Es ist ein Schicksal, wie es geschätzte 1,2 Millionen minderjährige in deutschen Kinderheimen zwischen 1949 und 1975 erlitten haben. Wie es Clemens Maria Heymkind und seiner Schwester erging und wie er aus dem Teufelskreis rausgekommen ist können Sie sich hier anhören:

Morgen Abend (Freitag) gibt Clemens Maria Heymkind eine Lesung im Pestalozzi Kinderdorf. Alle weiteren Infos dazu finden Sie hier.

Apfelwochen am Bodensee

Noch bis zum 15. Oktober 2017 feiern Einheimische und Gäste gemeinsam in den Apfelwochen die schmackhaften Vitaminspender. Köstliche Verführungen und ein buntes Programm rund um die berühmten Bodensee-Äpfel locken Herbsturlauber und Genießer in die idyllische Naturlandschaft am deutschen Ufer des Bodensees – zum Wandern, Radfahren, Schlemmen oder Kultur-Erleben.

In Ailingen, Bermatingen, Deggenhausertal, Eriskirch, Frickingen, Immenstaad, Kressbronn, Langenargen, Lindau, Markdorf, Neukirch, Nonnenhorn, Oberteuringen, Salem, Stockach, Tettnang, Überlingen, Wasserburg und auf der Insel Mainau bereichern abwechslungs- und ideenreiche Veranstaltungen rund um den Apfel die reizvollen Herbstwochen am See.

Führungen durch Obstanlagen und Keltereien, Verkostungen leckerer Apfelgerichte und Destillate, genussvolle Radtouren, Mitmach-Pflückaktionen, Schau-Brennen, Wanderungen, Feste u. v. m. bringen Interessierten die „Power-Frucht“ näher. In Eriskirch kann beispielsweise der modernste Obstgroßmarkt am Obersee besichtigt werden. Beim kulinarischen Herbstfest in Wasserburg erwarten die „Genussspechte“ köstliche Äpfel und Apfelprodukte der regionalen Obstbauern. Traktorfahrten durch die Obstanlagen, Kutschfahrten und Märchenaufführungen, spannende Apfeltouren, Vorlesestunden für Kinder, Kinderbrotbacken, der Apfel-Hock für Familien u. v. m. begeistern Groß und Klein.

Alle Apfel-Veranstaltungen und die teilnehmenden Gastronomiebetriebe der diesjährigen Apfelwochen am Bodensee finden Sie hier zum Download.

Hotline: Das hilft bei Schulstress

Jetzt beginnt für die Schülerinnen und Schüler in unserer Heimat wieder die Schule. Und damit auch wieder der reinste Stress! Denn eine Studie hat herausgefunden, dass jeder zweite Schüler enorm unter dem Leistungsdruck leidet. Das zeigt sich in stressbedingten Erkrankungen wie Bauch-, Kopf- oder Rückenschmerzen sowie Schlafproblemen. Um den gestressten Kindern und deren Eltern zu helfen, bietet die DAK-Gesundheit eine Hotline zum Thema Schulstress an, bei der Ärzte und Psychologen per Telefon beraten und mit Tipps und Tricks zur Seite stehen. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

Getöteter Wolf: NABU setzt Belohnung aus, RSF hilft mit

Um den gewaltsamen Tod eines Wolfes im Schwarzwald aufzuklären, will der Naturschutzbund (Nabu) Baden-Württemberg eine Belohnung aussetzen. Die Höhe solle sich zwischen 2000 bis 3000 Euro bewegen, bestätigte der Landesvorsitzende Johannes Enssle gegenüber RSF. Dadurch erhoffe man sich Hinweise, die zum Täter führten. Die RSF-Redaktion wird sich zusätzlich mit 100 Euro an der Suche beteiligen – und auch mehrere RSF-Hörer haben mittlerweile angeboten, sich an der Belohnung mit kleineren Beträgen zu beteiligen. Wenn auch Sie möchten, dass der oder die Täter gefasst werden, können Sie sich per Mail an studio (at) radio-seefunk.de wenden – wir vermitteln Sie und Ihre Spende dann weiter an den NABU.

Hintergrund:

«Wichtig ist, ein Zeichen zu setzen, dass es so nicht geht.» Das Erschießen des Tieres sei eine schwere Straftat. Der Nabu spreche mit dem Landesjagdverband, ob sich dieser an der Finanzierung der Belohnung beteilige. Zudem stimme man sich mit der Polizei ab. Der Wolf war am 8. Juli tot im Schluchsee gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft Freiburg hatte ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Es geht um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz. Bei der Obduktion des Wolfs wurde eine Kugel in der Leber gefunden. Das aus Niedersachsen stammende Tier hatte bis zum Schluchsee mehr als 600 Kilometer zurückgelegt und war mindestens zwei Wochenbei uns in der Heimat unterwegs.

 

Obst selber pflücken – kostenlos!

Apfel, Birne, Pflaume – wann haben Sie das letzte Mal Früchte selbst vom Baum gepflückt? Die Initiative Mundraub regt dazu an regionale Obstressourcen wieder zu entdecken und zu probieren. Eine interaktive Karte zeigt „Mundräubern“, bei welchen Obstbäumen, Wildfrüchten und Kräutern Sie in ihrer Stadt odapfel_galmac_fruechte2er Gemeinde zugreifen dürfen. Ziel der Initiative ist es, Stadt- und Landbewohner auf die Naturschätze ihrer Region aufmerksam zu machen und gemeinsam mit Kommunen nachhaltige Modelle zur Pflege öffentlicher Obstbaumbestände zu entwickeln. Alle Informationen und den nächsten Obstbaum in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Stephanie Megerle ist Bodenseeweinprinzessin

Eine neue Herrschaftszeit ist angebrochen! Gestern wurde auf dem Schloss Meersburg eine neue Bodensee-Weinprinzessin gekürt. Gewinnerin ist die 21-jährige Stephanie Megerle aus Hagnau – die ihre Vorgängerin Stephanie Staneker, die die bislang längste Amtszeit absolvieren durfte, ablöst. Erstmals hat die Prinzessin ein ausgeweitetes Königreich: Megerle ist die erste Bodensee-Weinprinzessin, die nicht nur den badischen Bereich des Bodensees repräsentiert, sondern auch den schwäbischen und bayrischen Teil. Die neue Bodensee-Weinprinzessin ist in einem Hagnauer Winzerbetrieb aufgewachsen, absolviert ein duales Studium Betriebswirtschaft und Freizeitwirtschaft an der Hochschule Ravensburg und ist derzeit an  einem Erlebnisbauernhof im Schwarzwald tätig.

Aus Stroh wird Kunst: Der Höchenschwander Skulpturenwettbewerb

Bild. Stefan Schwarz

Dass Stroh nicht nur als Einstreu dient, das beweisen die Vereine der Hochschwarzwaldgemeinde Höchenschwand alle zwei Jahre. Dann verbringen die 13 Gruppierungen nämlich drei Monate mit dem Bau von gigantischen Strohskulpturen, die jetzt ab Sonntag wieder im Rahmen des traditionellen Strohskulpturenwettbewerbs ausgestellt werden. Zu Sehen sind die Figuren ab Sonntag (03.09.) und bis zum 15. Oktober beim Bauermarkt in Höchenschwand.

Wahl-O-Mat: Welche Partei verdient Ihr Kreuzchen?

Am 24. September wählen rund 62 Millionen Deutsche einen neuen Bundestag. Jetzt, weniger als vier Wochen vor der Wahl, sind aber knapp die Hälfte der Wähler immernoch unentschlossen, wo sie ihr Kreuzchen machen sollen. Eine Orientierung bietet der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier können Sie Ihre politischen Standpunkte mit denen der verschiendenen Parteien vergleichen – und so der Wahlentscheidung ein Stückchen näher kommen. Sind Sie bereit? Dann geht`s hier entlang.

 

 

Wolf „Gringo“ wurde erschossen

Der Wolf „Gringo“, der im Juli in der Bodensee-Region unterwegs war und schließlich tot aus dem Schluchsee geborgen wurde, wurde erschossen. Zu diesem Ergebnis ist das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gekommen, nachdem es ein Projektil in der Leber des Wolfes gefunden hatte. Umweltminister Franz Untersteller betonte, dass es eine Straftat sei einen Wolf zu erschießen und bedauert sehr, dass ein Mensch das Leben des Wolfes mit Gewalt ausgelöscht hat.